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marcus stein Weine - Ein kleines Fazit

16.10.2014 19:30

In Foren, Blogs und Fachzeitschriften und sogar auf Facebook wird ja schon seit Tagen heftig diskutiert. Das Hauptthema ist wie immer die Qualität des neuen Jahrgangs. Wie wird er wohl sein? Gibt es genug guten Wein? Und wie entwickelt sich dieser? Und wie war der Herbst für den eigentlichen Winzer überhaupt?

Trauben, Trauben, Trauben...

Zugegeben, Trauben hingen anfangs noch genug am Stock, auch das Aroma der Trauben hat sich gut und stetig entwickelt. Aber was sich in den letzten zwei Wochen an den Steilhängen rund um Kinheim abspielte war Irrwitzig.  Die A1 oder das Kreuz Köln wären neidisch über so ein Verkehrsaufkommen gewesen. Am Moselufer  herrschte die Vollernter. Tagsüber als monströse Maschinen zu erkennen, die emsig auf und ab fuhren. Nachts im Pistenraupenmodus nur  durch ein Licht in den Bergen auffindbar. Auch die kleinen Traktoren der Winzer standen nicht still. Die engen Wingertswege im Verkehrschaos. Ich habe jeden Morgen gespannt auf die Staumeldung im SWR3 gewartet. Naja, das blieb zum Glück aus.

Warum so viel Aufregung?

Wie schon im letzten Eintrag erwähnt, hat das Wetter Kummer und Sorgen bereitet. Heftige Regenschübe führten zu schneller Fäulnis. Essigbefall war zum Glück bei den meisten kein Thema, aber selektiert wurde so viel wie. Zum einen musste wir viel abschneiden und liegen lassen, teilweise auch in zwei verschiedene Behältnisse lesen. Dazu kann ich aber jetzt sagen, dass ich wohl jede einzelne Traube persönlich kenne.

Abwarten…

Aber bevor ich jetzt hier noch weiter alle verrückt mache, ein kleines Fazit: Alle Trauben sind im Keller, die Moste gären langsam und stabil und die Lesemannschaften waren wie immer ein Segen. Vor allem an Sie einen großen Dank.

 


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